Bayerische Laugenbrezel – knusprig und authentisch
Selbstgemachte Laugenbrezeln mit echter Natronlauge – knusprig glänzend außen, weich und zäh innen. Das komplette Rezept mit allen Tricks für perfekte Brezeln zu Hause.
Das beste Pizzateig Rezept für zuhause: luftig, knusprig und einfach zuzubereiten. Mit Hefe, Olivenöl und dem Geheimnis der langen Gehzeit für perfekte Pizza wie vom Italiener.
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Für 4 Portionen
Pizza selber machen ist einfacher, als viele denken – vorausgesetzt, der Teig stimmt. Ein guter Pizzateig braucht nur wenige Zutaten, aber eine wichtige Zutat: Zeit. Die Gehzeit ist das Geheimnis hinter dem luftigen, knusprigen Ergebnis, das wir alle vom Lieblings-Italiener kennen.
Dieses Grundrezept funktioniert für klassische dünne Böden genauso wie für dickere, neapolitanische Pizza. Mit ein bisschen Übung wirst du ihn nie mehr anders machen wollen.
Den Zucker im lauwarmen Wasser (ca. 38 °C – nicht heißer, sonst stirbt die Hefe) auflösen und die Trockenhefe einrühren. 5 Minuten stehen lassen, bis die Hefe anfängt zu schäumen – das zeigt, dass sie aktiv ist.
Das Mehl in eine große Schüssel geben und in der Mitte eine Mulde formen. Salz am Rand des Mehls verteilen (nie direkt auf die Hefe geben, da Salz die Hefe hemmt). Das Hefewasser und das Olivenöl in die Mulde gießen.
Von der Mitte aus beginnen: Mit einer Gabel zunächst Mehl vom Rand einarbeiten, bis ein grober Teig entsteht. Dann auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben und mindestens 8–10 Minuten kräftig kneten, bis der Teig glatt, elastisch und nicht mehr klebrig ist.
Ein gut gekneteter Teig ist der wichtigste Schritt – er entwickelt das Gluten, das dem Boden seine typische Zähigkeit und Elastizität gibt. Der Teig ist fertig, wenn er beim Drücken langsam zurückfedert.
Den Teig zu einer Kugel formen, in die Schüssel legen und mit einem feuchten Küchentuch abdecken. Bei Zimmertemperatur mindestens 1 Stunde gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat.
Tipp für mehr Geschmack: Den Teig nach dem Kneten in Frischhaltefolie wickeln und 12–24 Stunden im Kühlschrank gehen lassen. Die langsame Kältefermentation entwickelt ein deutlich komplexeres Aroma – fast wie beim echten Pizzaiolo.

Den gegangenen Teig in 4 gleichmäßige Portionen teilen (je ca. 200 g). Jede Portion auf einer bemehlten Fläche zunächst mit den Händen flachdrücken, dann mit einem Nudelholz auf ca. 28–30 cm Durchmesser ausrollen.
Den Ofen auf 250 °C Ober-/Unterhitze (oder so hoch wie möglich) vorheizen – je heißer, desto besser. Wer einen Pizzastein hat, diesen mit aufheizen. Den ausgerollten Teig belegen und 8–12 Minuten backen, bis der Rand goldbraun und knusprig ist.
Dünner knuspriger Boden: Teig so dünn wie möglich ausrollen (2–3 mm) und auf dem vorgeheizten Pizzastein backen.
Fluffiger neapolitanischer Boden: Teig etwas dicker lassen (5 mm) und den Rand extra hochziehen. Funktioniert am besten mit dem Kältefermentations-Verfahren.
Vollkornvariante: Die Hälfte des Mehls durch Vollkornweizenmehl ersetzen. Etwas mehr Wasser einarbeiten (ca. 20 ml extra), da Vollkornmehl mehr Flüssigkeit aufnimmt.
Mindestens 1 Stunde bei Zimmertemperatur. Für noch mehr Geschmack den Teig über Nacht im Kühlschrank gehen lassen – das sogenannte Kalthefe-Verfahren ergibt einen besonders aromatischen Teig.
Ja! Den fertig gegangenen Teig zu Kugeln formen, einzeln in Frischhaltefolie wickeln und einfrieren. Vor dem Backen einfach über Nacht im Kühlschrank auftauen lassen, dann 30 Minuten bei Zimmertemperatur akklimatisieren.
Das passiert, wenn das Gluten noch angespannt ist. Lass den ausgerollten Teig 5–10 Minuten entspannen, bevor du ihn weiter ausrollst. Auch eine zu kurze Gehzeit kann Ursache sein.
Type 00 (Italienisches Doppelnull-Mehl) ist sehr fein gemahlen und hat einen hohen Glutengehalt – ideal für elastischen, dünnen Pizzateig. Normales Mehl Type 405 funktioniert auch gut und ergibt einen etwas dicker-fluffigeren Teig.
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